So geht’s
Die Patterns verbinden zwei Metronom-Übungen: Gap Clicks (Click mit Lücken) und das Umdeuten des Clicks auf 16tel oder Triolen. Ziel ist ein stabiles inneres Timing – damit du mit anderen Musiker:innen und deren eigenem Timing-Feel sicher zusammenspielst.
Jedes Pattern ist ein zweitaktiger Loop: stark synkopiert, mit relativ wenigen Noten im Kalimba- bzw. Marimba-Sound, damit du die Positionen gut orten kannst. Du kannst die Patterns in jeder Musiksoftware oder jedem Step-Sequencer selbst programmieren.
In jedem Takt gibt es rhythmische Bezugspunkte, an denen du dein Spiel mit den Noten abgleichst – viel häufiger und musikalischer als beim Gap Click, der nur einen Kontrollpunkt hat: den Wiedereinstieg.
Es ist bewusst KEIN Click dazu programmiert, um dein eigenes Timing in Bezug auf das Gehörte zu trainieren. Am Anfang kann ein Metronom helfen, den Viertelpuls zu finden – schalte es aus, sobald du weißt, wo die Noten sitzen.
Schritt für Schritt:
- Einfache Rhythmen (Viertel, Achtel, Offbeats) zum Pattern klatschen.
- Viertelpuls mit dem Fuß, dazu das Pattern klatschen.
- Einfache Rhythmen und Pattern-Klatschen kombinieren.
- Das Pattern als Click bzw. Clave nutzen und Lesetexte darüber klatschen.